Projekttag der Realschule

Die Maria-Ward-Realschule in St. Zeno bietet ihren Schülern jedes Jahr am unsinnigen Donnerstag die Möglichkeit einen Projekttag zu organisieren. In diesem Jahr entstand in der Klasse 6b der Wunsch, diesen Projekttag im Pink Chamäleon zu verbringen.

 

Die Anfrage verursachte zunächst freudige Gesichter beim Pink-Chamäleon-Team. Gleich darauf folgte Ratlosigkeit. Das Problem: Platzmangel! 26 Kids auf 25 qm sinnvoll zu beschäftigen schien zunächst utopisch. Doch dann die kreative Lösung: Es wurden 2 Teams gebildet und das Nähatelier kurzerhand in einen zweiten Kursraum umfunktioniert. Durch das abwechslungsreiche Angebot des Teams konnte nach Abstimmung mit der Klasse ein tolles Programm für den ersten Chamäleon-Projekttag ausgearbeitet werden.

 

Bunt geschmückt mit Luftballons, Farbe und reichlich Luftschlangen trafen die "närrischen" Teilnehmerinnen gut gelaunt ein.

 

Team 1 durfte sich mit der Wirkung positiver Gedanken auf Alltagssituationen und Lebenseinstellungen befassen. So stellte sich die Frage: Womit fütterst du den inneren Wolf? Mit Neid, Ärger und Missgunst? Oder lieber mit Freude, Liebe und Hoffnung?

Kursleiterin Gabi Dietrich bot auch Hilfe in schulischen Situationen an. Wie gehe ich positiv in ein Referat und was ändert sich durch die positiven Gedanken an meiner Situation?

Aber auch, wer hat bei Mobbing negative Gefühle? Nur das Opfer? Oder liegen bei einem solchen "Angriff" nicht auch beim Täter Frust, Angst oder Minderwertigkeitsgefühle zugrunde.

 

Die Gruppe arbeitete fleißig mit und durfte zwischendurch mit Koordinationsspielen die Batterien wieder aufladen. Abschließend fanden sich die Teilnehmerinnen noch auf der Seekarte der Befindlichkeiten zurecht.

Team 2 hatte den etwas leichteren Einstieg erwischt. Die Mädchen hatten ihre Lieblingsfotos mitgebracht.

Kursleiterin Conny Niebling stellte einen riesigen Fundus an feinstem Dekopapier, Stempeln und Glitzersteinen zur Verfügung. Jetzt wurde eifrig geklebt, gemalt und gestempelt. So wurde das Lieblingsbild mit einem passenden Lebensmotto dekorativ in Szene gesetzt.

 

Nach einer ausgiebigen Pause wurde getauscht. Den Abschluss machte noch einmal eine Spielerunde für die ganze Klasse, die dank gutem Wetter auf dem Vorplatz der Nikolauskirche stattfinden konnte.

Acht Wurfsäckchen mussten mit wechselnder Reihenfolge im Kreis geworfen werden.

Das sorgte dank vereinzelt mangelnder Hand-Auge-Koordination für reichlich Gekicher und wildes Durcheinander. Genau der richtige Abschluss für einen gelungenen Vormittag.